Schulauer Fährhaus Wedel. Restaurant, Cafe, Buddelschiffmuseum, Muschelmuseum, Willkomm-Höft, Schiffsbegrüßung, Veranstaltungen, Feiern, Familienfeiern, Ausflugsziel
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07.09.2010
Schulauer Fährhaus

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Geschichte - Willkomm-Höft gestern und heute

Besucherströme am Willkomm-HöftZur Freude der Seeleute und zur Verständigung der Völker wurde die Schiffsbegrüßungsanlage am Schulauer Fährhaus, später Willkomm-Höft genannt, am 12. Juni 1952 in Betrieb genommen. Im Garten des Schulauer Fährhauses steht heute ein Gedenkstein für OTTO FRIEDRICH BEHNKE, den Begründer des "Willkomm-Höft", Kapitäne und Seeleute aber standen ihm hilfreich zur Seite. Die "Nautische Kameradschaft HANSEA" übernahm die Patenschaft über diese einzigartige Einrichtung.

Der weit über Hamburg hinaus bekannte Weltumsegler und Walfänger Kapitän Carl Kircheiß, damals Alterspräsident der "HANSEA", taufte den Mast der Begrüßungsanlage zünftig mit einer Buddel Rum, dippte zum ersten Male die Flagge der Hansestadt Hamburg und zum ersten Male schallte es zu einem Schiff über den Strom: "Willkommen in Hamburg, wir freuen uns, Sie in unserem Hafen begrüßen zu können".

Ein Schiff auf der ElbeZweimal - im Februar 1962 und im Januar 1976 - wurden Hamburg und die Unterelbe von schweren Sturmfluten heimgesucht. Beide Male wurde auch das Domizil der Schiffsbegrüßungsanlage, das Schulauer Fährhaus, schwer beschädigt.

Im Zuge der Baumaßnahmen nach der 62er Flut wurde ein neuer, größerer Mast errichtet und von "Seeteufel" Graf Luckner wiederum zünftig mit einer Riesenbuddel Rum eingeweiht.

Nach der 76er Flut wurde das Gebäude schwer befestigt. Wer an ruhigen Tagen den Strom schinbar tief unten friedlich dahinströmen sieht, mag an den Sperrmauern sehen, wie hoch und wild der Sturm peitschen kann.

     

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